Deine Augen verraten dich

Hier ist ein wichtiger Tipp für deine Performance: Es geht darum, über die Magie eine echte Verbindung zum Publikum aufzubauen, statt dich nur auf deine Techniken zu konzentrieren. Wenn du eine Karte forcierst, falsch mischst, eine Karte errätst oder irgendeinen anderen Griff ausführst, starr nicht nur auf die Karten. Das verrät dich sofort, weil das Publikum immer genau dorthin schaut, wo du gerade hinsiehst. Als Zauberer lenkst du die Aufmerksamkeit. Dein Blick steuert den Fokus der Zuschauer, also versuche, ihnen direkt in die Augen zu schauen, während du zauberst. Mir ist es selbst schon passiert: Ich habe die Karte des Zuschauers erraten, aber mein eigener Blick hat meine Überraschung verraten – das hat mich voll auffliegen lassen.

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Da hast du absolut recht.

Je weniger du selbst dorthin schaust, wo du den Griff ausführst, desto schwerer fällt es dem Publikum, dorthin zu sehen.

Da ich Kunststücke für nur eine Hand anpasse, muss ich meinen restlichen Körper zu Hilfe nehmen. Dabei ist Misdirection extrem wichtig, damit das Publikum bestimmte Techniken nicht sieht, da diese sonst viel zu leicht auffallen würden.

Man muss immer im Hinterkopf behalten: Eine große Bewegung deckt eine kleine Bewegung ab. Für mich ist das eine goldene Regel, die einfach immer funktioniert.

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