Perspective 2.0: zwei Größenwechsel mit einem Spielgeldschein
Ein Spielgeldschein wird tatsächlich zerrissen, und seine Teile scheinen zweimal die Größe zu wechseln. Julio Montoro stellt Perspective 2.0 vor und erklärt Vorbereitung, Ausrichtung und Ablauf bis zu einem winzigen und einem sehr großen Teil. Die Lektion enthält eine Präsentation und ein Tutorial.
Benötigte Drucke und Materialien
Du benötigst Scheine mit dem speziellen Druckdesign von Perspective 2.0. Gewöhnliches Monopoly-Geld hat nicht die passenden Proportionen: Julio verwendet eine Geometrie, die einer Bicycle-Spielkarte entspricht. Dieser Vergleich beschreibt die Proportionen; dafür muss kein Kartenspiel gekauft werden. Nach dem speziellen Material kannst du im Zauberfachhandel suchen.
Außerdem brauchst du eine Kamera und eine Schere oder Lineal und Cuttermesser für den Zuschnitt. Die Erklärung setzt die bedruckten Vorlagen voraus und behandelt ihre Fertigstellung und Handhabung, nicht das Zeichnen des Designs von Grund auf. Das Papier wird im Ablauf zerrissen.
Den Schein vorbereiten
Julio erläutert den beidseitigen Druck und die Funktion der schwarzen Ränder, wenn Vorder- und Rückseite nicht genau übereinstimmen. Anschließend zeigt er den Zuschnitt und die Anordnung der Faltungen anhand des Designs. Auch das Nachziehen der Falten und die Vorbereitung der späteren Rissstelle werden behandelt.
Die beiden Wechsel entwickeln
Das Tutorial führt durch das Zerreißen, die Positionierung der Teile, die Deckung vor der Kamera und die wechselnde Ausrichtung zwischen den beiden Phasen. Die Handhaltung lässt die scheinbare Veränderung als Spiel mit der Perspektive verständlich werden.
Besprochen werden ein visueller Wechsel durch Schütteln und das Zeigen beider Seiten, soweit es die Endanordnung erlaubt, einschließlich der weißen Rückseite des kleinen Teils. Übe den Bildausschnitt und prüfe das Kamerabild, bevor du die Präsentation hinzufügst.
Sichtbedingungen und Anpassung
Das Haupthandling ist für die Kamera und ihr zweidimensionales Bild gedacht. Daraus folgt keine unveränderte Vorführbarkeit für Zuschauer, die mit beiden Augen aus verschiedenen Positionen zusehen.
Julio spricht über das Betrachten mit einem geschlossenen Auge und eine Live-Anpassung nach einer Idee von Dani DaOrtiz, bei der große Bewegungen die Aktionen decken. Außerdem schlägt er einen Austausch gegen ein anderes Teil zum Aushändigen vor. Das sind gesondert besprochene Möglichkeiten neben dem Haupthandling für die Kamera.
Geübt werden Druckmaterial, Faltungen, Ausrichtung, Deckung und Rhythmus. Erarbeitet wird diese Scheinversion mit zwei Wechseln, keine Routine zur Auswahl und Kontrolle einer Spielkarte.