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Das Tourniquet

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Wann man das Tourniquet einsetzt

Du sitzt gerade in einem Café oder am Abendessenstisch und jemand bittet dich, einen Trick zu zeigen. Du hast kein Kartenspiel dabei, aber eine Münze in der Tasche. Das ist genau der Moment, in dem du das Tourniquet einsetzt. Es ist eine Methode, bei der du so tust, als würdest du eine Münze in die eine Hand nehmen, während sie heimlich in der anderen bleibt.

Warum das Tourniquet so praktisch ist

Dieser Move funktioniert so gut, weil er simpel ist und keine speziellen „Zaubermünzen“ erfordert. Du kannst ein geliehenes 50-Cent-Stück, ein Zwei-Euro-Stück oder sogar einen Kronkorken verwenden. Außerdem wirkt er sehr natürlich. Statt einer seltsamen „magischen“ Bewegung sieht es einfach so aus, als würdest du nach einem Gegenstand greifen. Jose Arcario zeigt dir, wie du eine natürliche Handlung – wie das Hochkrempeln der Ärmel oder das Aufheben eines Stifts – nutzt, um den geheimen Teil des Griffs unsichtbar zu machen.

Wie das Tourniquet funktioniert

In dieser Lektion lernst du die spezifische Finger-Position (den „Perch“), auf der die Münze ruht. Du hältst die Münze an der Kante zwischen Daumen, Zeige- und Ringfinger. Wenn die andere Hand kommt, um sie zu nehmen, lässt du die Münze in die Fingerpalmage (Finger Palm) fallen.

Jose erklärt den Unterschied zwischen dem altmodischen „French Drop“ und dem modernen Tourniquet. Das Tourniquet ist „offener“ gestaltet, was es für Zuschauer, die direkt davor stehen, viel überzeugender macht. Du lernst, wie du den Move zeitlich so abstimmst (Timing), dass deine Hände niemals verkrampft oder verdächtig aussehen.

Über Jose Arcario

Jose ist ein preisgekrönter Spezialist für Münzmagie, der bereits bei der FISM, der Weltmeisterschaft der Zauberkunst, angetreten ist. Er tritt hauptsächlich auf Partys und Firmenveranstaltungen auf, wo er Menschen täuschen muss, die nur wenige Zentimeter von ihm entfernt stehen. Er lehrt diesen Griff genau so, wie er ihn in seinem professionellen Repertoire einsetzt.

Was enthalten ist

  • Der Grip: Wie du die Münze an den Kanten hältst, damit sie bereit für den „Drop“ ist.
  • Der Scheingriff (False Take): Wie du deine leere Hand so aussehen lässt, als würde sie die Münze tatsächlich halten.
  • Die Motivation: Wie du eine einfache Handlung, wie das Hochkrempeln eines Ärmels, nutzt, um die Münze zu verbergen.
  • Der French Pass vs. das Tourniquet: Warum die moderne Version für Zuschauer schwieriger zu durchschauen ist.
  • Das Verschwinden: Wie du am besten offenbarst, dass die Münze weg ist.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich das mit einer geliehenen Münze machen?
Ja. Das funktioniert mit fast jeder Münze, die dir jemand reicht. Es klappt auch mit anderen kleinen Gegenständen wie Bällen oder zusammengeknüllten Servietten.

Ist das gut für Anfänger geeignet?
Dies ist einer der ersten Moves, die jeder Münzmagier lernen sollte. Er ist physisch nicht besonders schwer, lehrt dich aber extrem viel über das Timing.

Muss ich dabei stehen?
Du kannst das im Stehen oder Sitzen machen. Jose zeigt sogar, wie du die Münze danach unauffällig „einstecken“ (pocketing) kannst, wenn du stehst.

Wie lange dauert es, das zu lernen?
Die Mechanik kannst du in fünf Minuten lernen. Du solltest allerdings ein paar Tage lang vor dem Spiegel üben, um sicherzustellen, dass der „Drop“ flüssig und lautlos abläuft.