DIY Cardistry Trainer – Trainings-Tools

Hallo zusammen...

(Ja, wenn ich digital schreibe, verwende ich das Gender-Sternchen oder ähnliche Formen, um alle anzusprechen – egal, was der Duden dazu sagt).

Zum Thema:

Ich wollte einfach meine selbstgebauten Trainer vorstellen, die ich extrem nützlich finde, um Hände und Finger für Cardistry geschmeidig zu machen.

Das Interessante daran ist: Sie sind unschlagbar günstig für den Einstieg und zu 100 % funktional.

Die ersten bestehen aus einer einseitig gebeizten Sperrholzplatte (aus dem typischen 1-Euro-Laden), sind etwas schwerer und eignen sich perfekt, um Speed und jegliche Art von Cardistry-Moves zu trainieren.

Die zweiten sind aus Hartschaumplatte (auch vom 1-Euro-Laden), sind leichter und perfekt für die ersten Phasen, um Beweglichkeit, Lockerheit und Handling zu trainieren.

Es ist kein Hexenwerk, sie zu bauen, deshalb zeige ich euch hier einfach die Fotos (als Anregung), damit jeder sich seine eigenen basteln kann.

Für mich ist das Wichtigste, dass man sie komplett individuell gestalten kann, was sie zu einem einzigartigen und persönlichen Tool macht.

Das sind zwei Ideen für Trainer-Typen (ich habe noch viele weitere), aber diese hier halte ich für die besten für den Anfang.

Beste Grüße und ich hoffe, es ist für jemanden hilfreich.

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Carlos Diaz· Sep 9

Hallo @Zeta, wir sind zurück aus dem Urlaub und ich dachte, ich steuere noch ein bisschen was zu dem bei, was du schon gepostet hast.

Wie ich damals schon meinte, hatte ich die ersten selbst gebaut, indem ich Karten zusammengeklebt habe. Aber ich denke, eine kleine Zusammenfassung ist ganz gut, falls sich jemand mal daran versuchen möchte:

Das ist die Methode, die @jribera in seinem Cardistry-Kurs erklärt.

Wir müssen einfach nur 5 Päckchen aus alten Karten machen. Ich habe in meinem Fall 9 rote und eine blaue genommen, aber man kann jede Art von Karten verwenden (zum Beispiel Werbekarten). Die verbinden wir dann mit Tesafilm oder Isolierband und kleben sie an den langen und kurzen Kanten zusammen.

Wir lassen eine Seite in einer Farbe und die andere in einer anderen, um zu sehen, ob wir das ganze Päckchen im Vergleich zu einem normalen Deck nicht verdreht haben. Das dient dazu, zu überprüfen, ob die Rückseiten unseres Decks nach dem Move immer noch in dieselbe Richtung zeigen.

Auf dem Bild kann man sehen, wie das Ganze gemacht wird.

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Das ist der, den ich damals erwähnt habe. Er dient nicht nur als Trainer, sondern kann auch als Schablone zum Zuschneiden von Karten genutzt werden. Man nimmt dafür dieselben Karten wie im vorherigen Beispiel, klebt sie diesmal aber flach aufeinander, sodass eine Seite des Trainers eine Farbe hat und die andere eine andere.

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Auf diesem Bild seht ihr die Vorbereitung und auf dem nächsten das fertige Ergebnis.

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Die hier habe ich gebastelt, weil mein Sohn Cardistry ausprobieren wollte, nachdem er es auf YouTube gesehen hat. Ich habe sie selbst entworfen und gedruckt („entwerfen“ ist vielleicht ein bisschen hochgegriffen für diesen kleinen Mist 🤣).

Ich habe sie aus den bereits genannten Gründen zweifarbig gemacht, aber man kann beim Drucken natürlich alle möglichen Formen und Muster hinzufügen. Hier ist ein Foto, wie sie geworden sind.

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Die gelben sind für meinen Sohn und die weißen sind ein Geschenk für einen Kumpel.

Ich denke, mit den Erklärungen von @Zeta und diesen drei Ergänzungen bzw. Anmerkungen habt ihr mehr als genug, um erst mal loszulegen.

Und falls euch das noch nicht reicht, könnt ihr in den Zaubershops nach fertigen Trainern suchen. Ich erinnere mich da an die Woodistrys und noch ein paar andere.

Viele Grüße an alle.

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Gestern dachte ich mir: 'Ich bastel mir meine Trainer-Version 2.0"

8 Päckchen mit je 6 Karten (insgesamt ein Volumen von 48 Karten) und vier weitere einzelne Karten.

Als ich fertig war, sah das Ganze ungefähr so aus.

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Und dann dachte ich mir: "Die sind echt super, aber sie sollten einen eigenen Platz zum Aufbewahren haben"

🤔

Und ich habe mich direkt mal drangesetzt...

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Aber eine schwarze Box (mit orangem Innenleben) war mir irgendwie zu wenig. Also...

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Jetzt haben sie endlich ihre Box. 😊

Ich bin mit dem Ergebnis echt zufrieden und wollte es deshalb mit euch allen teilen.

Viele Grüße an alle und gut Kunst!!!

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Carlos Diaz· Jul 10

Vielen Dank für den Beitrag @Zeta

Ich habe mir selbst ein paar gebastelt, indem ich alte Karten zu Blöcken zusammengeklebt habe. Du klebst einfach 10 Karten zusammen und erhältst einen soliden Block mit dem entsprechenden Gewicht – in diesem Fall 5 Blöcke aus je 10 Karten, was der Größe eines normalen Decks entspricht. Oder du kannst sie aus 12/13 Karten zusammenkleben, dann hast du 4 Blöcke.

Eigentlich habe ich das beim ersten Mal nur gemacht, um danach Papier in Kartengröße zuzuschneiden und es als Schablone zu nutzen, aber es ist super einfach selbst zu basteln und funktioniert einwandfrei.

Nach dem Kleben presst man sie zusammen oder beschwert sie und lässt sie einen Tag lang liegen. Danach hast du eine Trainingsversion, die zwar ein bisschen schäbiger ist als deine... 😁

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@Carlos Diaz:

Du klebst jeweils 10 Karten zusammen und erhältst einen soliden Block mit dem entsprechenden Gewicht, in diesem Fall 5 Blöcke aus je 10 Karten, was zusammen die Größe eines normalen Decks ergibt.

Diese Methode ist echt super und die Blöcke werden meistens richtig gut.

Ich persönlich nehme für die Blöcke meistens 8 Karten (von den Extra-Karten, die sich beim Öffnen neuer Decks so ansammeln) + 2 Blankokarten für die beiden Außenseiten des Blocks (Marke Apostrophe Games, mattes Finish & Poker-Format) und mache daraus 5 Blöcke.

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Video (damit ihr mal hören könnt, wie sie klingen): https://vimeo.com/manage/videos/845661307

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Beispiele für personalisierte Trainer mit Stickern (1000 Sticker für 9 Euro bei Amazon)

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Was für geile Karten!

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Hi Carlos, funktionieren die aus Plastik, die du gemacht hast, gut? Haben sie eine angenehme Haptik oder bevorzugst du die, die du aus Karten gemacht hast?

Für welches von den dreien würdest du dich letztendlich entscheiden?

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Carlos Diaz· Sep 10

Hi @homerisma32, die funktionieren alle super und erfüllen voll ihren Zweck. Mir persönlich gefallen sie in umgekehrter Reihenfolge am besten, als ich sie hier aufgeschrieben habe.

Aus Plastik, vor allem weil sie für meinen Sohn sind und man sie abwaschen kann. Wie ich hier schon mal erwähnt habe, wasche ich mir eigentlich immer die Hände oder achte darauf, dass sie sauber sind, bevor ich ein Deck benutze. Bei den Plastikkarten muss man nicht so aufpassen, die kann man einfach unter den Wasserhahn halten.

Geklebte. Sie sind sehr steif und funktionieren bei mir super.

Reversible mit Plastik. Die sind auch gut, und im Handumdrehen zieht man einfach das Tesa oder Isolierband ab und hat wieder ein ganz normales Deck.

Aber alle erfüllen ihren Zweck.

Die ersten beiden kann man außerdem super dazu benutzen, um Ausschnitte in Form und Größe einer Karte zu machen.

Ich hoffe, das hilft dir weiter!

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